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Hautprobleme

Besenreiser

Besenreiser: Bläuliche, gut sichtbare Adern unter der Haut - FineSkin - Ästhetische Chirurgie - Augenlidstraffung - Brustvergrösserung – Fettabsaugung - 3D Simulation (Beratung) - Ästhetische Dermatologie - Hyaluron - Muskelrelaxans - Fettwegspritze - Fadenlifting - PRP Vampire Lifting - TCA-Peeling - Medizinische Kosmetik (Gesicht) - Observer-Hautanalyse - HydraFacial - Mesotherapie - QuadroStar - Secret RF Microneedling - Diodenlaser MeDioStar - IS Clinical Fire & Ice - Chemische Peelings - Fruchtsäurepeeling -ICOONE Laser - Seyo TDA Beautysystem -Ultraschallbehandlung - BB Glow Microneedling - Klassiche Gesichtsbehandlung - Medizinische Kosmetik (Körper) - Kryolipolyse - ICOONE Laser Body - Secret RF Microneedling Body - Dauerhafte Haarentfernung - VIP Line Elektrotherapie Body - Methode Brigitte Kettner - iS Clinical - Aesthetico - IMAGE Skincare - Beauty Secrets

Besenreiser – was hilft gegen bläuliche Adern unter der Haut?

Als Besenreiser bezeichnet man bläulich schimmernde Äderchen, die sich direkt unter der Hautoberfläche abzeichnen. Meistens treten diese «Minikrampfadern» an den Beinen auf, zudem sind Frauen häufiger betroffen als Männer. In aller Regel sind Besenreiser gesundheitlich unbedenklich, gleichwohl stören sie natürlich das ästhetische Hautbild. Möglicher Weise sind sie auch Anzeichen einer Venenerkrankung. In jedem Fall gibt es bewährte Mittel und Methoden, Besenreiser zu entfernen.

Was sind Besenreiser?

Besenreiser sind der Schrecken des Alters – aus ästhetischer Sicht. Aus rein pathologischer Sicht sind sie abnorme Erweiterungen von feinen Venen unmittelbar unter der Hautoberfläche und örtlich begrenzt. Parallel zum Begriff Besenreiser ist gelegentlich auch von «Besenreiser-Varikosis» oder «Besenreiser-Varizen» die Rede. Zwar gelten sie gemeinhin als Schönheitsmakel, leichte körperliche Beschwerden verursachen sie jedoch lediglich im Falle einer chronischen Veneninsuffizienz (chronisch-venöses Stauungssyndrom).

Symptome – Woran erkenne ich Besenreiser?

Besenreiser bilden sich bevorzugt an Füssen und Fussknöcheln, in den Kniekehlen sowie auf Waden oder Oberschenkeln. Sie sind gut erkennbar an ihren meist schmalen, geschlängelten Äderchen bzw. Venen. Klassische Merkmale sind dunkelrot-bläulich bis violett schimmernde netzartige Verzweigungen und Verästelungen. Hierin liegt auch der Ursprung des Begriffes Besenreiser, weil sie sich häufig in der Form von Reisigbesen abbilden.

Abgesehen vom ästhetischen Störfaktor, empfehlen wir, beizeiten eine genauere hautärztliche Diagnostik anstellen zu lassen. Mit Hilfe moderner Medizintechnologie können auch die tiefer gelegenen Venensysteme gründlich untersucht werden, um eine ernsthafte Erkrankung der Blutgefässe auszuschliessen.

Gibt es Besenreiser auch im Gesicht?

Besenreiser im Gesicht sind eher selten. Mutmassliche Äderchen auf der Wange oder Nase entpuppen sich fast immer als Teleangiektasien. Der Unterschied zeigt sich häufig schon in der Farbgebung: Während sie an Füssen und Beinen meist bläulich-violett schimmern und erweiterte Venensysteme darstellen, handelt es sich bei Teleangiektasien um erweiterte Kapillargefässe, die sich ebenfalls netzförmig, meist jedoch viel rötlicher unter der Haut abzeichnen.

Mögliche Ursachen

Ursachen gibt es viele. Die Hauptursache für das Entstehen von Besenreisern liegt in der genetischen Veranlagung: eine vererbte Bindegewebsschwäche. Abgesehen davon kommt es nach grösserem, plötzlichen Gewichtsverlust sowie nach Ende einer Schwangerschaft oft zur Besenreiserbildung.

Häufige Ursachen für Besenreiser

  • Dauerhaft erhöhter Blutstau in den Venen (Bluthochdruck)
  • Häufiges Stehen und Sitzen
  • Mangel an Bewegung, kaum oder kein Sport
  • Übermässiger Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Übergewicht bzw. drastischer Gewichtsverlust
  • Schwaches Bindegewebe nach Schwangerschaft
  • Zu enge Jeans, Highheels

Was hilft gegen Besenreiser?

Besenreiser gänzlich verhindern zu wollen, ist ein selten von Erfolg gekrönt, zumal für Frauen, die von Natur aus ein schwächeres Bindegewebe haben. Dennoch kann es hilfreich sein, einige Aspekte zu beachten, die unsere Alltagsgewohnheiten und den persönlichen Lebensstil betreffen …

Möglichst in Bewegung bleiben

Bewegung ist gut zur Vorbeugung von Besenreisern: nicht zu lange sitzen oder auf einem Fleck stehen.

Ein probates Mittel in der Vorbeugung ist es, nicht zu lange zu sitzen oder auf einem Fleck zu stehen. Mangelnde Bewegung führt unweigerlich zu einem verlangsamten Blutfluss, beim permanenten Stehen über längere Zeit kann es sogar zum Blutstau in den Venen kommen. In der Folge erweitern sich die Gefässe, was die Entwicklung von Besenreisern begünstigt. Besser ist es, sich immer wieder kurz zu bewegen, und sei es in Form einer dezenten Fussgymnastik durch das Bewegen der Zehen im Schuh. Wer kann, sollte sich ab und zu ein Päuschen gönnen und einfach mal die Füsse hochlegen, das nimmt Druck aus den Blutgefässen und entlastet die Beine.

Auf gesunde Ernährung achten

Gesunde Ernährung gegen Besenreiser: Übergewicht, übermässiger Alkohol- und Nikotingenuss können sich ungünstig auf die Blutgefässe auswirken.

Übergewicht, aber auch übermässiger Alkohol- und Nikotingenuss können sich auf Dauer ungünstig auf die Blutgefässe auswirken. Im Nikotin enthaltene Substanzen führen zu verengten Blutgefässen – wodurch venöser Blutstau droht. Alkoholkonsum in grossen Mengen führt zu erweiterten Blutgefässen – was ebenfalls die Entstehung von Besenreisern fördert.

Behandlungen der ungeliebten Venen

Grundsätzlich sind Besenreiser aus medizinischer Sicht unbedenklich, sodass eine Behandlung respektive Entfernung nicht zwingend ist. Werden sie als ästhetisch störend oder Schönheitsfehler empfunden, bieten sich unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten an. Nicht alle sind zu empfehlen, schon gar nicht fragwürdige Hausrezepte à la «keimende Kartoffel auf Rosskastanie».

Letztlich sollten Sie sich auch in ästhetisch motivierten Fragen von Ihrem Hautarzt bzw. Dermatologen beraten lassen. Er kennt für jeden Befund die bestmögliche Behandlungsmethode, abhängig von der Grösse und betroffenen Körperpartie. In der modernen Medizin stehen effektive Technologien mit Laser oder Ultraschall zur Verfügung, mit denen die störenden Adern in kürzester Zeit passé sind – schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen, dafür nachhaltig und gesund.

Entfernung von Besenreisern

Apparative Behandlungen gegen Besenreiser erfolgen in der Regel ambulant. Je nach Diagnose und Behandlungsmethode können mehrere Therapiesitzungen erforderlich sein. Grundsätzlich unterscheidet man invasive, minimal-invasive und nicht-invasive Verfahren:

Entfernung mit Lasertechnologie

Besenreiser können mit Laser entfernt werden.

Der medizinische Einsatz von Lasertechnologie zählt zu den nicht-invasiven Behandlungsverfahren. Bei dieser Methode nutzt der behandelnde Arzt die physikalische Wirkungsweise von Laserlichtwellen in einem bestimmten Nanometerbereich, um die sichtbaren Gefässe unter präzise dosierter Hitzeeinwirkung zu destrukturieren und mit Hilfe des Organismus abzubauen.

Die Lasermethode eignet sich sehr gut zum Entfernen kleiner Besenreiser und dauert ca. 15 Minuten je Sitzung. Je nach Befund und Besenreisergrösse bedarf es bis zum gewünschten Behandlungserfolg mehrerer Sitzungen.

Entfernung durch Verödung

Besenreiser-Verödung (Sklerosierung, Sklerotherapie) ist ein minimal-invasives Verfahren und zählt zu den häufigsten Methoden, um die störenden Äderchen zu entfernen. Bei dieser Behandlung erfolgt nach lokaler Betäubung der Hautpartien eine gezielte Injektion in die erweiterten Venen. Das injizierte Verödungsmittel bewirkt ein inneres Verkleben der Venen, sodass sie nicht mehr durchblutet werden, alsbald absterben und vom Organismus abtransportiert werden. Im Grundprinzip ähnelt diese Besenreiser-Behandlungsmethode der Lasermethode, wenngleich die Verödung per Injektion sowohl bei tief verlaufenden Besenreisern als auch bei Krampfadern zum Einsatz kommt.

Eine Sitzung zur Verödung nimmt in etwa 30 Minuten in Anspruch und muss in der Regel mehrmals wiederholt werden, bis sich die gewünschten Behandlungserfolge einstellen. Mitunter kann es vorübergehend zu Hautrötungen oder Hautverfärbungen kommen, manche Patienten reagieren auf die Verödung mit Schwellungen, die jedoch rasch wieder abklingen.

Entfernung durch Operation

In manchen Fällen hilft gegen Besenreiser nur der operative Eingriff, insbesondere dann, wenn das Ausmass der erweiterten Blutgefässe der Grösse von Krampfadern bereits sehr nahe kommt. Gleichwohl zählt das chirurgische Entfernen zu den erfolgreichsten Methoden. Unser Fachärzteteam berät Sie gern.

Besenreiser

Medizinische Behandlungsempfehlungen

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